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Bruststraffung: Hängebrüste

20-12-16 09:06
von admin
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ästhetische chirurgie

Gynäkomastie
Eine Bruststraffung kann bei Hängebrüsten helfen

Zu weiblicher Schönheit gehört auch ein fester und wohlgeformter Busen, doch im Laufe des Lebens verändert sich der Körper einer Frau und es kann zu hängenden Brüsten kommen.

In diesem Artikel erfahren Sie, was eine Bruststraffung ist, warum Hängebrüste überhaupt entstehen und welche Möglichkeiten es gibt, dem vorzubeugen. 

Was ist eine Bruststraffung?

Eine Bruststraffung kann nicht mit einer Brustverkleinerung gleichgesetzt werden, wie sich vielleicht vorschnell vermuten lässt. Stattdessen handelt es sich um eine besondere Form der Brustverkleinerung, bei der das Brustvolumen nicht verringert wird. Anstelle von Brustgewebe wird nämlich bei einer Bruststraffung nur die überschüssige Haut entfernt, welche letztlich dafür verantwortlich ist, dass die Brüste schlaff wirken und hängen.

Während des Eingriffs wird die gesamte Brust zudem neu geformt, damit sie wieder ein jüngeres Aussehen erhält. Oft muss dazu auch der abgesunkene Warzenhof wieder an seinen ursprünglichen Platz zurückversetzt werden.

Ursachen von Hängebrüsten

Es gibt viele verschiedene Ursachen für das Entstehen von Hängebrüsten. An erster Stelle steht der natürliche Alterungsprozess, denn das Bindegewebe der Haut beginnt (überall am Körper) im Laufe des Lebens auszuleiern und zu erschlaffen. Ob und in welchem Alter sich Hängebrüste schließlich bilden können, liegt demnach an der persönlichen genetischen Veranlagung - gepaart mit dem individuellen Lebensstil.

Ein typisches Alter in welchem sich Hängebrüste entwickeln können sind die Wechseljahre. Durch die Änderungen des Hormonhaushalts im Körper nehmen viele Frauen in dieser Lebensphase an Gewicht zu – auch an den Brüsten. Die Gewichtszunahme und die gleichzeitige Erschlaffung des Bindegewebes können schließlich zu Hängebrüsten führen.

Auch schon vor den Wechseljahren können Hängebrüste, beispielsweise nach Schwangerschaften, entstehen. Nachdem die Brüste während der Schwangerschaft erst gewachsen sind, bilden sie sich anschließend (spätestens nach dem Abstillen) wieder zurück, die dabei entstandene überschüssige Haut bleibt jedoch bestehen und die Brüste wirken schlaff und hängen.

Ein häufiger Grund für die Entstehung von Hängebrüsten sind zudem starke Gewichtsschwankungen, die zum Beispiel durch den sogenannten Jo-Jo-Effekt nach Diäten ausgelöst werden. Ähnlich wie bei einer Schwangerschaft werden auch hier die Brüste durch die Gewichtszunahmen größer und durch die anschließende Gewichtsabnahme wieder kleiner – das Problem: die dadurch ausgeleierte Haut bildet sich nicht mehr zurück.

Hängebrüsten vorbeugen

Hängebrüsten kann durch einen gesunden Lebensstil (regelmäßiger Sport, gesunde Ernährung) entgegengewirkt werden. Beim Sport sollten Frauen einen gut sitzenden BH tragen, da die Brüste sonst so starken Erschütterungen ausgesetzt sind, dass das Bindegewebe Schaden nehmen könnte. Auch durchblutungsfördernde Massagen oder Wechselduschen nach Kneipp sollen sich positiv auf das Bindegewebe auswirken. Fruchten solche Maßnahmen nicht, oder liegt bereits eine Hängebrust vor, kann eine Bruststraffung Abhilfe schaffen.

 

Fazit

Bei einer Bruststraffung wird die überschüssige Haut eines Hängebusens entfernt und die Brust neu geformt, damit sie wieder ein jüngeres Aussehen erhält. Die Gründe für die Bildung einer Hängebrust können vielfältig sein, neben Veranlagung und Lebensstil haben auch Schwangerschaften und Gewichtsschwankungen einen großen Einfluss auf die Entstehung eines Hängebusens. Abhilfe kann eine Bruststraffung schaffen.

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